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Pioneers neue Head-Up-Displays sollen abgelenktem Fahren Einhalt gebieten

Pioneer hat seine Reihe von HUDs (Heads-up-Displays) aktualisiert und hofft, dass die Gadgets im Auto helfen, die Augen der Fahrer auf der Straße zu halten, anstatt auf einem GPS-Gerät oder einer anderen Elektronik.

Der ND-HUD10 wird später in diesem Monat in Europa für 600 Euro und in Japan für 60.000 Yen herauskommen. Es baut auf älteren Modellen auf und ist das bisher kompakteste. Es soll im Auto direkt über der Windschutzscheibe montiert werden. Die Projektionseinheit innerhalb des HUD projiziert GPS und andere Informationen auf ein kleines Stück aus durchsichtigem Plastik direkt vor den Augen des Fahrers. Es soll Navigationsinformationen überlagern, damit Autofahrer ihre Augen nicht von der Straße abwenden müssen, um auf ein GPS-Gerät zu schauen. Darüber hinaus werden weitere Informationen wie Uhrzeit und Fahrzeuggeschwindigkeit angezeigt.

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Abgelenktes Fahren, sei es durch SMS, Gespräche oder einen Blick auf ein GPS Gerät, hat für Tausende von Todesfällen entfielen. In den USA wurden 2011 nach Angaben des US-Verkehrsministeriums mehr als 3.000 Menschen getötet und fast 400.000 verletzt, weil sie abgelenkt waren.

Das HUD hat einen Nachteil, der hauptsächlich damit zusammenhängt, wie das Gerät positioniert ist. Es gibt einen sehr kleinen vertikalen Bereich, in dem Informationen für Fahrer sichtbar sind. Wenn das HUD etwas zu hoch oder etwas zu niedrig ist, können die Fahrer das Display möglicherweise nicht sehen. Das Anpassen des HUD oder das Bewegen des Displays zur Anzeige kann eine Ablenkung für sich sein.

Pioneer hat auch den ND-HUD2 eingeführt, der nur in Japan für 100.000 Yen erhältlich sein wird.

Aktualisiert um 9:42 Uhr PT mit einem Videobericht vom IDG News Service.