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Remote-Zugriff ist erschwinglich, voll funktionsfähig - und komplex - mit Remote-Dienstprogrammen

Es gibt viele gute Gründe, eine Fernsteuerungs- oder Fernzugriffssoftware zu installieren auf Ihrem Heimcomputer. Wenn Sie zum Beispiel unterwegs sind und auf Ihrem Heimcomputer etwas sitzt, das Sie unbedingt in die Hände bekommen müssen, kann diese Art von Programm die Aufgabe praktisch kopflos machen. Es ist auch eine praktische Möglichkeit, mit Ihrem Computer im Keller herumzubasteln, wenn Sie sich im Obergeschoss verstecken - oder einen entspannten Laptop an einem Sommertag im Garten zu surfen. Remote Utilities ($ 20 für die Home-Version, 30-Tage-Testversion) gehen genau das mit einigem Erfolg vor; Aufgrund seiner Komplexität ist es für Poweruser besser geeignet als für normale Heimanwender.

Remote Utilities bietet eine Reihe nützlicher Funktionen für Power-User, aber für Anfänger ist es etwas schwierig zu navigieren.

Wie andere Programme auch, Remote Utilities erfordert die Installation der Serversoftware auf den Computern, auf die Sie remote zugreifen möchten, und einen Viewer, der auf dem Computer installiert wird, von dem aus Sie Verbindungen herstellen. Sie können von überall auf der Welt auf Ihre Serversysteme zugreifen, sofern sowohl der Server als auch der Viewer über eine aktive Internetverbindung verfügen.

Für Poweruser gibt es eine Menge an Remote Utilities. Es werden mehrere Verbindungsmodi angeboten, die weit über den Remote-Desktop hinausgehen. Es gibt auch einen Dateiübertragungsmodus, Remote-Gerätemanager, Registry-Viewer, Remote-Webcam-Zugriff und einen Terminal-Modus - eine hervorragende Möglichkeit, einfache Befehlszeilenaufgaben aus der Ferne durchzuführen.

Mehrere Monitore werden unterstützt, und es gibt a Stretch-Modus, der das Display Ihres Remote-Computers automatisch skaliert, damit es auf den Viewer passt. Die Bildqualität ist auch sehr gut - die Symbole auf meinem 20-Zoll-Monitor waren immer noch lesbar, wenn ich meinen Desktop auf einem viel kleineren Notebook-Display mit Remote Utilities anschaute.

Die Verbindungsgeschwindigkeiten mit Remote Utilities sind gut und liegen gleichauf konkurrierende Programme wie TeamViewer und GoToMyPC. Die Leistung hängt natürlich sowohl von der Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung als auch von der Internetverbindung ab. Das Dashboard des Viewers ist auch sehr cool - und nützlich - und bietet Thumbnail-Ansichten aller Remote-Server, die automatisch aktualisiert werden, während eine Verbindung besteht. Es ist ein sehr praktischer Weg, um zu sehen, was Sie auf welchem ​​Computer tun, wenn Sie mehrere Dinge gleichzeitig auf dem Sprung haben.

Es gibt jedoch einige Aspekte von Remote Utilities, die für Heimanwender unangenehm sind. Die Installation ist komplizierter als die von TeamViewer, die sowohl für den Server als auch für den Viewer eine einzige Datei bietet und praktisch keine Benutzereingaben erfordert, die über den nächsten Klick und die Eingabe eines Passworts hinausgehen. Sie müssen einige zusätzliche Rahmen überspringen, um den Remote Utilities-Server auf Ihrem System zum Laufen zu bringen, und es ist nicht immer klar, welchen Schritt Sie als nächstes unternehmen müssen.

Diejenigen von Ihnen, die Windows Vista und Windows 7 verwenden, sollten Bereiten Sie sich auf UAC-Ansagen vor, wenn Sie Remote Utilities installieren oder Änderungen an den Einstellungen vornehmen. Während andere ähnliche Anwendungen sorgfältig entwickelt wurden, um einen UAC-freien Installations- und Konfigurationsprozess zu bieten, haben mich Remote Utilities drei Mal während der Installation und bei jedem Zugriff auf die Servereinstellungen dazu aufgefordert. Es gibt auch keine Server-Anwendung für Mac- oder Linux-Systeme, die von konkurrierenden Anwendungen wie Teamviewer, ISL und Remobo bereitgestellt werden können.

Auch das Einstellungs-Interface ist etwas klobig, mit einem einzelnen Knopf in einem Popup-Fenster. Anstatt ein einziges Fenster mit allen Einstellungen anzubieten, die auf einzelnen Registerkarten angeboten werden, verwendet Remote Utilities für jedes Element im Dropdown-Menü ein separates Fenster. Es ist ein nicht intuitives Setup, das für weniger versierte Benutzer nicht ideal ist.

Während Remote Utilities genau das tut, was es vorhat - einen Remote-Zugriff auf die Desktops Ihrer Computer -, muss seine Oberfläche überarbeitet werden. Mit einem Layout, das Einstellungen einfacher zu lokalisieren und zu ändern und weniger UAC-Unterbrechungen ermöglicht, könnte Remote Utilities sicherlich seinen Preis von 20 $ wert sein. Im Moment ist jedoch eine kostenlose Option wie TeamViewer eine bessere Wahl für den durchschnittlichen Heimanwender. Für Power-User, die Funktionen wie Eingabeaufforderung und ein visuelles Verbindungs-Dashboard suchen, lohnt sich ein Blick auf Remote Utilities.