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Strom- und Transportprobleme Japanische IT-Hersteller nach dem Erdbeben

Japans große Elektronikkonzerne haben am Montag eine Bestandsaufnahme ihrer Probleme gemacht, als das Land nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami vom Freitag mit den Folgen der Verwüstung zu kämpfen hat.

Mehrere von Japans größten Elektronikhersteller stellten am Montag die Produktion in einigen Werken ein.

Die Unternehmen müssen sich gleich mit mehreren Problemen auseinandersetzen. Einige Pflanzen wurden durch das Erdbeben beschädigt. Andere Anlagen sind aufgrund eines Stromausfalls offline, während andere arbeiten können, aber keine Teile erhalten können, weil die Lieferketten unterbrochen wurden.

Sony sagte, sieben seiner Anlagen seien am Montag nicht in Betrieb gewesen. Mehrere hundert Sony-Mitarbeiter schliefen am Wochenende in einer Fabrik, weil sie Probleme hatten, nach Hause zu kommen, oder weil ihre Häuser stark beschädigt waren.

NEC-Fabriken in den Präfekturen Iwate und Fukushima sind wegen Strom- und Wasserversorgungsproblemen offline und Hitachi hat die Arbeit eingestellt sechs Fabriken. Fujitsu hat am Montag 10 Werke stillgelegt, während Canon die Arbeiten um acht und Nikon um vier Uhr eingestellt hat. Auch Fabriken in der Region anderer Elektronikkonzerne und deren Zulieferer sind offline.

Viele Unternehmen können nicht sagen, wann die Produktion wieder aufgenommen wird.

Auch außerhalb der Bebenregion ist die Arbeit betroffen. Probleme bei mehreren Atomkraftwerken haben die Stromerzeugungskapazität um 27 Prozent reduziert und die Befürchtung ausgelöst, dass das Angebot nicht in der Lage sein wird, mit der Nachfrage Schritt zu halten.

Am späten Sonntag hat die Regierung große Unternehmen aufgefordert, den Stromverbrauch zu reduzieren Anweisen von Mitarbeitern, zu Hause zu bleiben. Andere energiesparende Maßnahmen umfassen die Abschaltung von großen Leuchtreklamen und Riesenfernsehern, die Werbung über größere Kreuzungen zum Platzen bringen.

Geplante Stromausfälle begannen am späten Montag in zwei Regionen rund um die Hauptstadt als Teil eines Plans, die Lichter in Tokio anzuhalten. Die Stromausfälle betreffen alle Kunden in diesen Regionen, so dass Fabriken und Büros gezwungen werden, ihre Arbeit einzustellen.

Es gibt keine Pläne, die Macht in Tokyo zu rationalisieren.

Martyn Williams berichtet über Japan und allgemeine Technologie-Neuigkeiten für Der IDG-Nachrichtendienst . Folge Martyn auf Twitter unter @martyn_williams. Martyns E-Mail-Adresse lautet: [email protected]