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München entscheidet sich für Open-Source-Groupware von Kolab

München setzt mit seiner Entscheidung, Kolab Enterprise Groupware für seine IT-Infrastruktur in der gesamten Stadt zu verwenden.

Die Stadt München hat im Dezember erfolgreich ihren Wechsel von Windows NT zu ihrer eigenen Open-Source-Linux-Distribution LiMux abgeschlossen. Es hat mehr als 14.800 LiMux-Arbeitsbereiche für seine rund 15.500 Desktops geschaffen.

Obwohl dieser Teil des Umstiegs auf Open Source abgeschlossen war, brauchte es dennoch ein Groupware-System, um Mail, Mailinglisten, Kalender und Kontakte für seine Mitarbeiter zu verwalten. Englisch: www.germnews.de/archive/dn/1996/01/15.html Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine Ausschreibung der Schweizer Kolab Systems ausgeschrieben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Das Kolab Groupware - System, das ursprünglich für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt wurde, wird im Rahmen von Münchens MigMak-Projekt, eine Abkürzung, die von der Stadt verwendet wird, um die Migration ihres Post- und Kalendersystems zu beschreiben, sagte Kolab. Das System soll als vollständig Open-Source-Technologie zur Verfügung gestellt werden, inklusive der notwendigen professionellen Unterstützung.

Alle LiMux-PCs der Stadt und die übrigen Windows-PCs werden den Kolab Desktop Client in Kombination mit dem Kolab Webclient nutzen auf Kolab Enterprise 13, hieß es.

Kolab Enterprise 13 wurde im Dezember eingeführt. Es wurde ursprünglich für Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zur Verfügung gestellt, aber Kolab versprach zu der Zeit, dass das System für andere Plattformen verfügbar gemacht werden würde.

Enterprise 13 basiert auf der Kolab.org 3.1 Community Edition und ist vollständig Open Source . Die Enterprise-Version kommt jedoch mit bezahlter Enterprise-Unterstützung.

Sie unterstützt zum Beispiel Mobiltelefone und Tablets, Mac OS X und Anwendungen wie Mozilla Thunderbird, verfügt aber auch über einen Web-Client und stellt E-Mail, Kalender und Weitere Standardfunktionen für Mobilgeräte laut Kolab.

Kolab Enterprise wurde von seinen Anfängen im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit einer sicherheitszentrierten Architektur entwickelt, um Firmen- und Regierungsspionage zu verhindern, sagte Kolab.

Das System wird sein Das von der Münchner IT-Generalunternehmerin ESG implementierte Unternehmen Kolab sagte. Für die Mitarbeiter werde ein maßgeschneidertes Ausbildungsprogramm entwickelt.

Die Stadt plane ein Jahr für die Migration und plane, sie laut Ausschreibung bis Ende 2014 fertig zu stellen.

Die Stadt München reagierte nicht sofort auf eine Anfrage nach einem Kommentar.