Skip to main content

Führende Breitbandanbieter der EU setzen auf Energiesparen

Weitere 16 Breitbandanbieter und Rechenzentrumsunternehmen haben sich der Initiative der Europäischen Kommission zur Senkung des Stromverbrauchs angeschlossen.

British Telecom, Belgacom, France Telecom-Orange, OTE, Telefonica und Turk Telekom haben sich zu Schwergewichten zusammengeschlossen wie Fujitsu, Hewlett-Packard, IBM, Intel, Microsoft, Vodafone und Cisco im freiwilligen Plan zur Senkung der CO2-Emissionen. Die neuen Unterzeichner bringen die Zahl der beteiligten Unternehmen auf 36.

IT- und Kommunikationsgeräte verbrauchen mehr als 8 Prozent der elektrischen Energie in der E.U. und produziert etwa 4 Prozent seiner CO2-Emissionen pro Jahr. Diese Zahlen könnten sich laut der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (GFS) bis 2020 verdoppeln. Im Rahmen der Initiative, dies zu verhindern, verpflichten sich die Unternehmen zur Einhaltung bestimmter Verhaltenskodizes.

Dazu gehört für die Breitbandanbieter die verpflichtende Nutzung der besten verfügbaren Niedrigenergiekomponenten und maximale Stromverbrauchsregeln. Die neuen Unterzeichner bringen die Abdeckung des Codes auf 65 Millionen E.U. Breitbandanschlüsse mit 10 Millionen mehr in Norwegen, der Schweiz und der Türkei.

Rechenzentren machen mittlerweile rund 18 Prozent des Energieverbrauchs der IKT-Branche aus und ihr Verhaltenskodex wurde im Oktober 2008 aufgestellt. Sie zielt darauf ab, veraltete Designs zu entfernen Dies führt zu Ineffizienzen des Stromverbrauchs. In diesem Jahr wurde der Code mit einer Reihe von Best-Practice-Empfehlungen zu Design, Kauf und Betrieb in Bereichen wie Software, IT-Architektur und IT-Infrastruktur erweitert, um Rechenzentren energieeffizienter zu machen.

"Umsetzung dieser beiden Verhaltenskodizes wird den Stromverbrauch der EU erheblich senken und könnte 4,5 Milliarden Euro pro Jahr einsparen ", sagte die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, auf der ICT 2010 - Digital Driven in Brüssel.