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Intel Labs zeigt Wireless-Technologie, die viele Bildschirme zu einem riesigen Display verbindet

Eine von Intel Labs entwickelte neue Wireless-Display-Technologie ermöglicht es, ein einzelnes Bildschirmbild wie ein Video auf einem Laptop auf einer ganzen Wand darzustellen der Displays alle unisono arbeiten, so dass auf jedem Display ein Stück des Originalbildes angezeigt wird.

Die Technologie soll Displays aller Art flexibler und nützlicher machen.

Diese Art von Setup wird jetzt manchmal verwendet bei Konzerten, um ein großes Bild von der Aktion auf der Bühne oder in einem Kaufhaus für Werbung zu zeigen. Die Displays müssen jedoch typischerweise mit einem Durcheinander von HDMI- oder DVI-Videokabeln verbunden sein.

Intels Technologie, die am Dienstag mit anderen Projekten auf einer Intel Labs-Veranstaltung in San Francisco gezeigt wird, "virtualisiert" die Pixel auf einem Display und trennt sie voneinander von der zugrunde liegenden Hardware, so dass sie über Wi-Fi gesendet und auf anderen Bildschirmen für die Anzeige wieder zusammengesetzt werden können. Intel nennt die Technologie Display as a Service, oder DaaS.

Die Fähigkeit, ein Display drahtlos auf einem anderen Bildschirm zu spiegeln, existiert heute, einschließlich Intels eigenem WiDi (Wireless Display Interface). Aber diese Systeme können nur zwei Bildschirme verbinden, während DaaS unter einer potenziell unbegrenzten Anzahl von Bildschirmen arbeiten kann, sagte Greg Leeming, Programmdirektor für das Intel Visual Computing Institute.

James Niccolai, IDG Nachrichtendienst

Sowie nehmen Das Bild auf einem Display und auf mehrere andere Bildschirme verteilt, kann DaaS auch in umgekehrter Reihenfolge arbeiten - indem die Displays von mehreren Laptops oder Tablets auf einem einzigen, größeren Bildschirm nebeneinander angezeigt werden, wie oben gezeigt.

Laut Intel könnte das für die Zusammenarbeit bei der Arbeit nützlich sein. Vier Leute könnten in einen Konferenzraum gehen und jeder hätte sein Laptop-Display beispielsweise auf einem großen Fernsehbildschirm, so dass alle sehen könnten, was sich auf dem Computer des anderen befindet.

Wie es funktioniert

In beiden Fällen die Technologie verwendet den H.264-Videokomprimierungsstandard, um Inhalte auf einem Display zu komprimieren, sodass sie dann drahtlos an andere Bildschirme gesendet werden können. Es verwendet auch eine internetprotokollbasierte Netzwerksoftware, um dem Video mitzuteilen, wohin es sich über das Netzwerk sendet und wie es sich wieder zusammenfügt.

Die Software enthält zusätzliche Metadaten, die dem Video sagen, wie viele Bildschirme angezeigt werden und wie sie sind relativ zueinander beabstandet, so dass das entstehende Bild als zusammenhängendes Ganzes ohne Lücken oder Verzerrungen erscheint.

DaaS ist ein Gemeinschaftsprojekt des Intel Visual Computing Instituts, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz Die Computergrafik- und Telekommunikationssessel an der Universität des Saarlandes.

Intel hat nicht gesagt, ob oder wann es die Technologie kommerziell anbieten könnte. Wenn dies der Fall ist, wird DaaS wahrscheinlich in Form einer API (Application Programming Interface) und eines Chipsatzes für Displays wie Fernseher angeboten.

Die Displays im Netzwerk müssten alle IP-fähig sein - wie Viele moderne Fernseher sind - und sie müssten eine Software installiert haben, damit sie am Netzwerk von Displays teilnehmen können.