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Google kauft PushLife, um iTunes herauszufordern

Googles Erwerb von PushLife könnte Apples iTunes wie ein digitaler Musikdinosaurier aussehen lassen.

Google und PushLife haben die Übernahme am Montag bestätigt, und obwohl nicht klar ist, welchen Zweck PushLife erfüllen wird, ist es ziemlich einfach zu erraten, wie die Technologie an Googles Gerüchten anknüpfen könnte Musikdienst.

Die bestehenden Android- und Blackberry-Apps von PushLife fungieren als Ersatz für die iPod-App auf dem iPhone von Apple. Benutzer können Musik über die App auf ihren Telefonen kaufen und abspielen und dann mit ihrem Desktop-Plug-in entweder mit iTunes oder Windows Media Player auf ihren Computern synchronisieren.

[Weiterführende Literatur: Die besten Bluetooth-Lautsprecher]

Diese App wird eingestellt, und ich nehme an, dass die zukünftige Arbeit des Unternehmens nichts mit iTunes Integration zu tun haben wird. Für Google ist das wichtigste Element von PushLife in diesem Video von MobileSyrup im Maßstab 1:16 zu finden. Es zeigt an, wie der Benutzer die Musikbibliothek seines Computers vom Telefon aus durchsucht und einzelne Titel mit einem einzigen Tastendruck überträgt. Der Benutzer kann auch Playlists auf dem Telefon verwalten und sie über alle Geräte hinweg synchronisieren.

Mit anderen Worten: Google könnte Musikfans die kabellose Musiksynchronisierung geben, die iTunes normalerweise nicht bietet. Aber gehen wir noch einen Schritt weiter: Eine Schlüsselkomponente von Google Music, so die Gerüchte, ist ein digitaler Musikspeicher, in dem Nutzer ihre Songs online speichern können. Stellen Sie sich vor, Sie verwenden das PushLife-System, um Musik anstelle eines Remote-PCs aus der Cloud zu holen. Dies würde die Musikbibliothek wesentlich dezentralisieren, so dass der Benutzer nicht mehr an einen einzelnen Computer gebunden oder durch Speicherplatz eingeschränkt wäre Das wäre riesig.

Apple prahlt gerne damit, wie das iPhone den Nutzern einen iPod in ihren Handys bietet Die Software hat sich seit dem Debüt des ursprünglichen iPhones im Jahr 2007 kaum verändert. Benutzer müssen sich immer noch auf einen PC und eine Kabelverbindung verlassen, um ihre Bibliotheken und Wiedergabelisten zu verwalten. Aber das könnte sich ändern, da Apple angeblich an einem eigenen Musikschrank arbeitet.

Der Kampf um Komfort beim Smartphone-Musikmanagement steht erst am Anfang. Trotz meiner Spekulationen wissen wir nicht genau, was Google mit PushLife machen wird, aber es sieht sicherlich wie eine praktische Ergänzung zu Googles Arsenal aus.

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