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EU soll Feedback zu seiner Strategie für das öffentliche Auftragswesen erhalten

Die Europäische Kommission wird am Donnerstag eine Konsultation einleiten, um Feedback zur Modernisierung der öffentlichen Auftragspolitik der Europäischen Union zu erhalten.

Die Kommission will die bestehenden Rechtsvorschriften vereinfachen, um Unternehmen das Angebot von öffentlichen Aufträgen zu erleichtern Schaffung eines europaweiten Beschaffungsmarktes, der öffentliche Gelder einspart.

Waren und Dienstleistungen, die von öffentlichen Stellen beschafft werden, machen derzeit rund 17 Prozent des BIP der EU aus. Neben den Eigenbeschaffungen der europäischen Institutionen gibt es jedoch einen enormen Nachwirkungseffekt. Allein die Kommission verfügt über 35.000 Computer, doch dürften alle gängigen Formate von den Unternehmen übernommen werden.

Im Dezember gab die Kommission bekannt, dass sie in den nächsten sechs Jahren 189 Millionen Euro (257 Millionen US-Dollar) für proprietäre Software ausgeben wird Bedenken der Open-Source-Befürworter. "Das ist eine harte Entscheidung für Europa. Statt eine Strategie zu entwickeln, um freie Software zu nutzen und unabhängig von Verkäufern zu werden, gräbt sich die Kommission tiefer in das Loch des Verkäufers", sagte Karsten Gerloff, Präsident der Free Software Foundation Europe.

Die öffentliche Konsultation erfolgt in Form eines Grünbuchs und soll sicherstellen, dass die Vorschläge von den Meinungen einer großen Zahl von Interessengruppen beeinflusst werden. Die Kommission wird ihre Legislativvorschläge zur E.U. Regeln für das öffentliche Auftragswesen im Jahr 2012.

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